Muster- u. Farberkennung 

Die Mustererkennung tritt recht selten als einziger Applikationsgrund auf. Häufig ist sie jedoch als eine der ersten Funktionen in der Bildsegmentierung im Einsatz. An vorher angelernten Texturen (grau- u. farbwertbasierte Muster) oder Konturen lassen sich mit den Algorithmen der Mustererkennung Lage- und Rotationsinformationen von Objekten sehr schnell und präzisie bestimmen, um somit die Arbeitsbereiche nachgeschalteter Auswertungen anzupassen.

Eine in der Tat einzeln anzutreffende Applikationsart ist die Farberkennung, ebenso die Farbprüfung. Sie hat mit der klassischen Mustererkennung wenig gemeinsam und müsste streng genommen eigentlich zu den Algorithmen der Klassifikation gezählt werden. Da jedoch die Farberkennung hin und wieder zur Objekterkennung und Segmentierung von Objektstrukturen genutzt wird, ist hier eine eindeutige Eingliederung nicht so einfach.
Für Sie soll am Ende das richtige Gut-Schlechtsignal oder der richtige Farbwert analysiert worden sein. Daher setzen wir auf Normbeleuchtungen und Farbkalibrierte Kameras. Bei entsprechend genauen Farbmessungen kommen auch Mehr-Chipkameras zum Einsatz.